Carl vs Karl - Fakten ums Fahrrad in Stuttgart

„A las grandes líneas de la ley, que prevé reducir a la mitad el consumo de energía en 2050 y convertir Francia en la campeona europea de la ecología, se han añadido medidas novedosas de gran simbolismo. Entre ellas, las de facilitar a las empresas que abonen dinero a sus empleados por utilizar la bicicleta para acudir al trabajo, a razón de 25 céntimos el kilómetro, aproximadamente, si bien aún no se ha fijado el precio.“

Zum Artikel Los franceses tendrán ayudas por acudir al trabajo en bici von El Pais vom 14. Oktober 2014.

→ Autonomes Fahren: Erst mal nur auf der Autobahn

Über das Auto, dem der Fahrer die Arbeit überlässt, wird viel gesprochen. Doch wann ist es so weit? Tatsächlich noch in diesem Jahrzehnt – aber noch nicht überall.

Inpulsives Verhalten aus den Niderungen des Reptiliengehirns (Stammhirn) und Automobilität vertragen sich nicht besonders gut. Vor allem dann nicht, wenn andere Verkehrsteilnehmer ins Spiel kommen. Autonomes Fahren wär da sicher ein Segen für alle. Bei Tempo 30 ließe es sich bestimmt auch in den Städten verwirklichen.

Die Tübinger Straße in Stuttgart

Die Tübinger Straße ist eine der meist befahrenen “Fahrradstraßen” Stuttgarts (siehe Strava Cycling-Link unten). Über die Ausfahrt des Gerber “Einkaufsparadies” werden zusätzlich 4700 Autos über die Tübinger Straße ausfahren – täglich!

Wer plant so was?

http://labs.strava.com/heatmap/#15/9.18045/48.76880/gray/bike

→ 49 Milliarden Euro verbrannt

Eine Studie rechnet mit 49 Mrd. Euro, die durch unnützen Kraftstoffverbrauch etc. allein in Stuttgart bis 2030 verbrannt werden.

„Research suggests drivers tend to believe helmeted cyclists are more serious and less likely to make unexpected moves … the helmet effect seen here is likely a behavioural manifestation of this belief. The gender effect could be the result of female cyclists being rarer than male cyclists in the UK, or it may again be related to drivers’ perceptions of rider experience and predictability.“

– Dr. Ian Walker, Bicycle overtaking studies

Zum Artikel Women cyclists, implicit bias, and helmet pigtails auf fitisafeministissue.com vom 17.04.2013.

Pendler - „Bevölkerung, die am falschen Platz wohnt“

„Wir subventionieren die technischen Verkehrsmittel in einem übergroßen Ausmaß. Wenn man jemanden belohnen will, sollten es die Fußgänger und die Radfahrer sein.“

– Verkehrsexperte Hermann Knoflacher

Zum Artikel Pendler - „Bevölkerung, die am falschen Platz wohnt“ in der Wiener Zeitung vom 07.12.2012.

Passive Voice Pussyfooting

„Bicycle advocates can learn a lot from feminists. Take the feminist idea that the problem of sexual assault is diminished and confused when reported like so: “A woman was assaulted outside a nightclub in Sydney”. Why not say: “A man raped a woman outside a nightclub in Sydney”? The latter version puts the focus on the perpetrator and does not disguise the heinousness of his crime. The former, passive voice account, puts the focus on the woman, thus giving us a lead into thinking about some women’s provocativeness when, really, shouldn’t we be wondering what the hell is wrong with some men? The passive voice account also protects us from the gory reality of what rape entails.“

Zum Artikel Passive Voice Pussyfooting auf cycle-space.com vom 30.09.2014.

About the author:
Dr. Steven Fleming is the world’s leading theorist of architecture and urban design as these relate to bicycle transport, developing typological and morphological responses to the problem of large scale bicycle oriented urban redevelopment.

Head Injuries in Bicyclists and Associated Crash Characteristics

Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV), Berlin (German Insurers Accident Research, Berlin, Germany), dem Institut für Rechtsmedizin, Ludwig-Maximilians-Univ., München (Institute for Legal Medicine, LMU, Munich, Germany), dem Universitätsklinikum Münster (University Hospital of Muenster, Germany) und dem Institut für Rechtsmedizin, Ludwig-Maximilians-Univ., München (Institute for Legal Medicine, LMU, Munich, Germany)

Quelle: http://t.co/6CKvI7Bvws (PDF)

GFT-Gründerzentrum – Ein bisschen Silicon Valley für Stuttgart

„Das IT-Unternehmen GFT Technologies eröffnet in Stuttgart-Fasanenhof im kommenden Jahr einen Innovationscampus für junge, kreative Unternehmen. Im Vordergrund stehen soll dabei das Thema Mobilität.“

Zum Artikel GFT-Gründerzentrum – Ein bisschen Silicon Valley für Stuttgart in der Stuttgarter Zeitung vom 08.10.2014.

Schadet man wirklich der Wirtschaft, wenn man die Autofahrten reduzieren will?

Hier die nackten Zahlen einer ADAC Studie „Mobilität in Deutschland“ von 2010. Prozentuale Verteilung der Anzahl der Wege nach dem Wegezweck
32 % Freizeit
21 % Einkauf
14 % Arbeit
12 % Erledigung
8 % Begleitung
7 % dienstlich
6 % Ausbildung

Quelle: Mobilität in Deutschland ADAC Studie von 2010, Seite 12.

Der halbierte Bürgersteig

Mobilität: Sie versprechen Freiheit und rauben sie uns doch. Autos sollen aus der Gesellschaft verschwinden. Aber wie? Appelle allein reichen nicht, es müssen neue Strukturen her

Zum Artikel Der halbierte Bürgersteig auf derFreitag.de vom 05.11.2010.

„Laut einer Berechnung des norwegischen Gesundheitsministeriums spart der Staat durch jeden gelaufenen Kilometer eines Bürgers sechs Euro, ein Kilometer auf dem Rad spart in etwa die Hälfte ein.

Da ein Radtrip in Norwegen im Schnitt vier Kilometer zähle und ein Fußgänger rund 1,7 Kilometer weit laufe, ergäben sich je Trip Einsparungen von rund 12 Euro (Fahrradfahrer) beziehungsweise 11 Euro (Fußgänger). Diese Einsparungen wurden dann einfach an die betreffenden Bürger weitergegeben.“

Zum Artikel Alternatives Mautkonzept: Stadt zahlt Geld wenn man sein Auto stehen lässt auf WiWo Green vom 07.10.2014.

„Stadtrat Gangolf Stocker von SÖS-Linke-Plus kritisierte die Verkehrspolitik im Rathaus als widersprüchlich. Man könne nicht gleichzeitig zwei große Einkaufszentren genehmigen und auch noch glauben, dass sich die Luftqualität verbessere. „Tempo 30 in der ganzen Stadt und bis spätabends noch ein Zehn-Minuten-Takt beim Nahverkehr wären Schritte ohne Widersprüche.“ Er griff die Forderung der Grünen nach einer umweltgerechten City-Logistik auf. „Die Transporterflut muss gestoppt werden.“ Stockers Fraktionskollege Christoph Ozasek wunderte sich darüber, dass das Regierungspräsidium nicht angebe, wie stark sich die Luft durch die einzelnen Maßnahmen jeweils verbessere. „Um die Feinstaubwerte unter den Grenzwert zu drücken, müsste der Verkehr doch um 50 Prozent verringert werden“, sagte Ozasek.“

Zum Artikel Feinstaub in Stuttgart: Neuer Katalog präsentiert lauter alte Hüte – zum Beispiel Tempo 40 der Stuttgarter Zeitung vom 24.09.2014.

Carl vs Karl - Fahrradfahren in Stuttgart
Carl vs Karl bei der Ideen Initiative Zukunft