Carl vs Karl - Fakten ums Fahrrad in Stuttgart
Mannheim bewirbt sich für Velo-City-Konferenz 2017
„Wir planen, das 200-jährige Fahrrad-Jubiläum über mehrere Monate mit zahlreichen Partnern aus dem ganzen Land zu feiern. Die mögliche Ausrichtung der Velo-City-Konferenz 2017 in Mannheim betrachten wir als einen Höhepunkt dieses Fahrradjahrs und unterstützen die Stadt Mannheim nachdrücklich im Falle einer Nominierung.“
Verkehrsminister Winfried Hermann
Foto: DSC00761 - Kopie by Quadratestadt Mannheim  / CC by-sa 2.0

Mannheim bewirbt sich für Velo-City-Konferenz 2017

„Wir planen, das 200-jährige Fahrrad-Jubiläum über mehrere Monate mit zahlreichen Partnern aus dem ganzen Land zu feiern. Die mögliche Ausrichtung der Velo-City-Konferenz 2017 in Mannheim betrachten wir als einen Höhepunkt dieses Fahrradjahrs und unterstützen die Stadt Mannheim nachdrücklich im Falle einer Nominierung.“

Verkehrsminister Winfried Hermann

Foto: DSC00761 - Kopie by Quadratestadt Mannheim / CC by-sa 2.0

Radfahren ein volkswirtschaftlicher Nutzen?

Die Initiative „Alle Macht den Rädern“ greift die Argumentation gerade wieder auf. „Daher besteht sogar eigentlich eine volkswirtschaftliche Unternutzung des Fahrrads, sprich: man – in diesem Falle der Staat, der ja die Aufgabe hat, das volkswirtschaftliche Optimum anzustreben – sollte Menschen sogar dafür bezahlen, Rad zu fahren. Eine kürzlich in Australien durchgeführte Studie zeigt, dass dort je 20-minütiger Radfahrt ein volkswirtschaftlicher Nutzen von umgerechnet 14,50€ entsteht.

Das Radprojekt Carl vs. Karl fordert seit 2009 ein Kilometergeld für Radpendler. Radfahrer müssen endlich für ihren volkswirtschaftlichen Nutzen entlohnt werden.

Unternehmen, Kommunen, Krankenkassen sind als Unterstützer des Radprojekts Carl vs. Karl immer gerne willkommen.

Weitere Quellen:

Nicht zu vergessen:

→ SWR 2: Klimafreundliche Mobiliät

„Der Massenverkehr von heute trägt maßgeblich zur globalen Erwärmung bei. Weltweit suchen Forscher nach Lösungen, die Emissionen von Autos, Schiffen oder Flugzeugen zu senken. Soll Mobilität wirklich umweltfreundlicher werden, muss sie ganz neu organisiert werden?“

LIFT – Das Stuttgartmagazin: Stuttgarts Radfahrer erobern die Straße
„Es geht schlichtweg um den Diskurs: Wem gehört der öffentliche Raum?“, erklärt Critical Mass-Teilnehmer Jan Agustin Lutz. Der Grafikdesigner legt monatlich über 1.000 Kilometer auf seinem Drahtesel zurück, pendelt täglich zwischen Esslingen und seinem Büro in Stuttgart, das Auto hat er längst abgeschafft. „Ich möchte, dass das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel neben dem Auto akzeptiert wird“, betont er. In seinen Augen macht die Politik zu wenig dafür: „Stuttgart ist halt eine Autostadt.“
Zum Artikel Stuttgarts Radfahrer erobern die Straße (Seite12/13) im LIFT – Das Stuttgartmagazin, Ausgabe: September 2014.

LIFT – Das Stuttgartmagazin: Stuttgarts Radfahrer erobern die Straße

„Es geht schlichtweg um den Diskurs: Wem gehört der öffentliche Raum?“, erklärt Critical Mass-Teilnehmer Jan Agustin Lutz. Der Grafikdesigner legt monatlich über 1.000 Kilometer auf seinem Drahtesel zurück, pendelt täglich zwischen Esslingen und seinem Büro in Stuttgart, das Auto hat er längst abgeschafft. „Ich möchte, dass das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel neben dem Auto akzeptiert wird“, betont er. In seinen Augen macht die Politik zu wenig dafür: „Stuttgart ist halt eine Autostadt.“

Zum Artikel Stuttgarts Radfahrer erobern die Straße (Seite12/13) im LIFT – Das Stuttgartmagazin, Ausgabe: September 2014.

thisiscitylab:

Turns out the more we personify our cars on a day-to-day basis, the more likely we are to dread saying goodbye. In a 2010 study, researchers at the University of Michigan asked one group of participants to describe their cars in technical terms (such as “unresponsive” or “versatile”) and other participants to describe their cars in personality terms (such as “enthusiastic” or “quarrelsome”). Afterwards, both groups were asked about their willingness to replace their cars. Those in the personality group were far less keen to do so than those in the technical group, and were also much less likely to take into account the quality and functionality of the car in context of replacing it. 
So even when our cars are in crappy shape, the emotional attachment we have to it can trump material demands, encouraging us to overspend in maintaining it or preventing us from selling the thing when it’s time.
-It’s Just Not That Easy to Get Rid of Your Car
[Chart:  Journal of Consumer Psychology]

thisiscitylab:

Turns out the more we personify our cars on a day-to-day basis, the more likely we are to dread saying goodbye. In a 2010 study, researchers at the University of Michigan asked one group of participants to describe their cars in technical terms (such as “unresponsive” or “versatile”) and other participants to describe their cars in personality terms (such as “enthusiastic” or “quarrelsome”). Afterwards, both groups were asked about their willingness to replace their cars. Those in the personality group were far less keen to do so than those in the technical group, and were also much less likely to take into account the quality and functionality of the car in context of replacing it. 

So even when our cars are in crappy shape, the emotional attachment we have to it can trump material demands, encouraging us to overspend in maintaining it or preventing us from selling the thing when it’s time.

-It’s Just Not That Easy to Get Rid of Your Car

[Chart:  Journal of Consumer Psychology]

„Ein Neuwagen verschlingt - durch hohen Rohstoff- und Materialaufwand - 450.000 Liter Wasser.“

Zum Artikel 185 Liter Wasser in einer Tüte Chips auf WWF.de vom 18.08.2008.

Classic!

Katie Melua – Nine Million Bicycles

ZDF Sonntags: Die neue Lust am Radeln – Was steckt hinter dem Fahrad-Trend?Mit Gert Scobel und Mette Lindberg
Zum Beitrag Sonntags: Die neue Lust am Radeln – Was steckt hinter dem Fahrad-Trend? des ZDF vom 31.08.2014.
Foto: The Asteroids Galaxy Tour - Mette Lindberg channeling Nico at The Independent by Sean Savage / CC by-sa 2.0

ZDF Sonntags: Die neue Lust am Radeln – Was steckt hinter dem Fahrad-Trend?
Mit Gert Scobel und Mette Lindberg

Zum Beitrag Sonntags: Die neue Lust am Radeln – Was steckt hinter dem Fahrad-Trend? des ZDF vom 31.08.2014.

Foto: The Asteroids Galaxy Tour - Mette Lindberg channeling Nico at The Independent by Sean Savage / CC by-sa 2.0

Kein Auto ist ein gutes Auto - oder warum Elektromobilität greenwashing ist: Uwe Schneidewind (Wuppertal-Institut) und Friedrich Schmidt-Bleek (Buch: Grüne Lügen) über das Elektromobilitätskonzept der Bundesregierung

„Zwei Motoren plus Batterie in einem Auto bedeuten grob eine Verdopplung der Menge an Material je gefahrenen Kilometer gegenüber einem Benziner. Was soll daran ökologisch sein?“

Friedrich Schmidt-Bleek

Zum Artikel Wuppertal-Institut kritisiert Elektromobilitätskonzept der Bundesregierung der Wirtschaftswoche vom 30.08.2014.

„The bicycle is a magnet for designers. The bicycle inspires people to take it on and just design me, redesign me, make me better.“

Tom Ritchey

„Diskussionsbedarf gibt es beim Thema Fahrradverkehr eigentlich keinen mehr: Radfahren ist gesund, schützt die Umwelt, braucht wenig Platz in der Stadt und ist leise. Manche Untersuchungen glauben sogar feststellen zu können, dass viele Zweiradfahrer in einem Viertel die Wirtschaft ankurbeln. Und: Desto mehr Menschen das Fahrrad nutzen, umso seltener brauchen sie das Auto. Was liegt da näher für die Verwaltung einer Stadt, als das Radfahren zu fördern und mehr Menschen dazu zu bewegen, zur Arbeit oder zum Einkaufen mit dem Drahtesel zu fahren?“

Zum Beitrag Fahrrad-Infrastruktur: Deutschland ist ein Entwicklungsland auf WiWo Green vom 28.08.2014.

Artist’s „Breathing Bike“ a breath of fresh air in smoggy Beijing

„Mehr als 71.000 Radfahrer verunglückten im vergangenen Jahr in Deutschland. Sind die Straßen zu unsicher? Der ADAC ist dieser Frage nachgegangen und hat die Fahrradfreundlichkeit in zwölf deutschen Großstädten von Berlin bis Stuttgart getestet. Das Ergebnis macht wenig Lust aufs Radfahren.“

Zum Artikel ADAC-Test: So gefährlich ist Radfahren in Deutschlands Städten auf Spiegel Online vom 28.08.2014.
Carl vs Karl - Fahrradfahren in Stuttgart
Carl vs Karl bei der Ideen Initiative Zukunft